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Über HyaluronsĂ€ure

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HyaluronsĂ€ure ist nicht nur entscheidend fĂŒr eine glatte und frische Haut, sondern auch Hauptbestandteil der GelenkflĂŒssigkeit und fungiert als Schmiermittel bei allen Gelenkbewegungen. Ihre Hauptfunktion besteht darin, den Wassergehalt der extrazellulĂ€ren Matrix im Bindegewebe zu regulieren. Weitere Eigenschaften der HyaluronsĂ€ure sind:
  • HyaluronsĂ€ure ist unentbehrlich fĂŒr die Gesundheit der SynovialflĂŒssigkeit (Gelenkschmiere)
  • HyaluronsĂ€ure ist von wesentlicher Bedeutung fĂŒr die Struktur der extrazellulĂ€ren Matrix in der Haut, wodurch die Haut ein jugendliches faltenfreies Aussehen erhĂ€lt.
  • HyaluronsĂ€ure ist Hauptbestandteil des Glaskörpers (FlĂŒssigkeit des Auges), der fĂŒr Funktion und Gesundheit des Auges verantwortlich ist.
  • HyaluronsĂ€ure hat unterstĂŒtzende und strukturgebende Eigenschaften fĂŒr gesunde Haut, Kopfhaut, Zahnfleisch und Lippen. Dies wird gewĂ€hrleistet durch NĂ€hrstofftransport, FlĂŒssigkeitszufuhr sowie Abfuhr von Endprodukten des Zellstoffwechsels.
  • HyaluronsĂ€ure ist ein wichtiger Faktor fĂŒr die Erhaltung gesunder, starker Sehnen und BĂ€nder, da sie diese mit NĂ€hrstoffen und FlĂŒssigkeit versorgt.
  • HyaluronsĂ€ure ist von wesentlicher Bedeutung fĂŒr den Aufbau gesunder Knorpel.
  • HyaluronsĂ€ure transportiert NĂ€hrstoffe ĂŒberall dorthin, wo das BlutgefĂ€ĂŸsystem an seine Grenzen gelangt (z.B. im Gelenk selbst, in der Kopfhaut zu den Haarwurzeln oder in den ZellzwischenrĂ€umen).
Im Alter von 40 Jahren betrÀgt die körpereigene HA-Produktion noch ca. 40 %, mit 60 nur noch ca. 10 %.
Aktualisiert ( Freitag, 12. Dezember 2008 um 15:09 )
 

Was ist HyaluronsÀure?

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HyaluronsĂ€ure (HA) ist ein Kohlenhydrat, genauer gesagt ein Mucopolysaccharid, welches im gesamten Körper vorkommt. Die komplexe Struktur kann aus mehreren tausend Zuckern bestehen. Wenn die MolekĂŒle nicht aneinander gebunden sind, binden sie sich an Wasser und es entsteht ein gelförmiges Material hoher ViskositĂ€t und DruckbestĂ€ndigkeit. Die Funktion von HyaluronsĂ€ure ist unter anderem Wasser zu binden und die beweglichen Teile des Körpers, wie Gelenke und Muskeln, zu „schmieren“. HyaluronsĂ€ure gehört zu den hydrophilen („Wasser liebenden“) MolekĂŒlen in der Natur.

 HyaluronsĂ€ure wird natĂŒrlicherweise in fast jeder Körperzelle gefunden und tritt in hohen Konzentrationen an bestimmten Stellen auf. So unterschiedlich die Bereiche sind, so vielfĂ€ltig ist auch die Funktion der HyaluronsĂ€ure.
Leider hat HyaluronsĂ€ure eine Halbwertszeit von weniger als drei Tagen – in der Haut möglicherweise sogar von nur einem Tag. Deshalb muss der Körper sich stĂ€ndig selbst wieder mit HA versorgen.
Aktualisiert ( Freitag, 12. Dezember 2008 um 15:25 )
 

Wann wurde HyaluronsÀure entdeckt?

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HyaluronsĂ€ure wurde erstmals 1934 von Meyer und Palmer erwĂ€hnt. Sie entdeckten im Glaskörper des Rinderauges eine durchsichtige viskose FlĂŒssigkeit und schlugen vor, diese auf Grund ihrer physikochemischen Eigenschaften (hyalos; griechisch-lateinischfĂŒr durchscheinend, glasartig) und des Vorhandenseins von UronsĂ€ure als HyaluronsĂ€ure zu bezeichnen. Weiterhin konnten sie die Anweseneheit eines Aminozuckers in der von ihnen isolierten Substanz nachweisen sowie das Fehlen jeglicher Sulfatierung. Die entsprechende Veröffentlichung im Journal of Biological Chemistry wurde zum viel zitierten Klassiker aller HyaluronsĂ€ureforscher.

Aktualisiert ( Montag, 26. Januar 2009 um 13:06 ) Weiterlesen...
 

Was ist die chemische Struktur?

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HyaluronsĂ€ure wird natĂŒrlicherweise vom menschlichen Körper produziert und ist chemisch gesehen Glykosaminoglykan. Im Körper ist sie stets mit einem sehr hohen Molekulargewicht anzutreffen. Das MolekĂŒl besteht aus einer sich wiederholenden Sequenz von zwei verĂ€nderten Einfachzuckern, nĂ€mlich GlucuronsĂ€ure und N-Acetyl-Glukosamin. Beide sind negativ geladen und sind ursĂ€chlich fĂŒr die Bildung eines außergewöhnlich langen MolekĂŒls mit hohem Molekulargewicht verantwortlich. HA MolekĂŒle, die lang und groß sind und eine hohe ViskositĂ€t (Schmierung) bzw. DruckbestĂ€ndigkeit aufweisen, ermöglichen unseren Gelenken sowie der Haut das Gewicht zu tragen bzw. Spannungen zu widerstehen.
Aktualisiert ( Freitag, 12. Dezember 2008 um 15:25 )
 

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Schlagzeilen

HyaluronsĂ€ure ist in hoher Konzentration im Augapfel zu finden. Der Glaskörper im Inneren des Auges besteht fast vollstĂ€ndig aus HyaluronsĂ€ure und erhĂ€lt dadurch seine spezifischen Eigenschaften. Das viskose Gel wirkt im Auge nicht nur wie ein „StoßdĂ€mpfer“, sondern ĂŒbernimmt auch den NĂ€hrstofftransport.
Es wurde festgestellt, dass etwa ab dem 50. Lebensjahr die Hyaluron-Produktion im Auge stoppt. Ergebnis sind trockenen Augen, schlechteres Sehen und/oder eine GlaskörpertrĂŒbung (erkennbar an kleinen FĂ€den oder Punkten, die durch das Gesichtsfeld ziehen)

Zwischen fĂŒnf und 35 Prozent der ĂŒber 50-JĂ€hrigen klagen ĂŒber trockene Augen, Frauen hĂ€ufiger als MĂ€nner: Die Augen brennen und röten sich, abends ermĂŒden sie schnell. Morgens sind hĂ€ufig die Lider verklebt. Oft haben die Betroffenen das GefĂŒhl, einen Fremdkörper oder Sand in den Augen zu haben. Trockene Augen sind aber nicht nur lĂ€stig. "Sie sind auch ein Gesundheitsrisiko", warnt DOG-Pressesprecher Professor Dr. med. Christian Ohrloff. Denn die TrĂ€nenflĂŒssigkeit schĂŒtzt das Auge vor Infektionen und versorgt die Hornhaut mit Sauerstoff und NĂ€hrstoffen. "Menschen mit trockenen Augen sind anfĂ€lliger fĂŒr BindehautentzĂŒndungen und SchĂ€den an der Hornhaut", sagt der Direktor der UniversitĂ€ts-Augenklinik in Frankfurt am Main.